EXPERIMENT um die/deine Welt zu verbessern: werde ein RACKer

„Wenn Du ein RACKer geworden bist,

fällt Dir das Leben leichter,

Du bekommen mehr von dem, was Du willst …!

von Chris Mulzer, KIKIDAN NLP-Trainer

WELTHERRSCHAFT! Werde ein RACKer!

Sonntag, 23. Juni 2013 18:49

Wenn ich … darüber nachzudenken, womit ich denn beginnen würde, wenn mir die Weltherrschaft in die Hände gegeben wäre. …

Weltherrschaft, um nichts Geringeres geht es also. Chris der Weltenlenker darf entscheiden. Nun gut, beginne ich also mit der Veränderung der Welt. Zuerst einmal braucht das Kind einen Namen. Einen GUTEN Namen. Hier bei uns in Deutschland kommen Akronyme immer gut an, und Englisch muss es im 21ten Jahrhundert einfach sein. Ganz einfach nenne ich das Kind dann bei seinem Namen: RACK – Random Acts of Civilisatory Kindness.

Ein jeder Weltenherrscher kocht auch nur mit dem Wasser seiner eigenen Geschichte und schöpft Inspiration aus seinen eigenen Erfahrungen. Deshalb gestatte mir, erst einmal wieder ganz klein zu beginnen und aus meinem Leben zu berichten. Im NLP Practitioner im August, dem momentanen Zentrum meiner kleinen Welt, werde ich wieder einmal, wie in den Jahren zuvor, ein kleines Experiment starten.

Am ersten Tag des Workshops werde ich eine Regel vorschlagen. Jeder Teilnehmer kann sich entscheiden, jedem anderen Teilnehmer, dem er im im Verlaufe des Tages begegnet, im Gespräch miteinander ein Kompliment zu machen. Ein ECHTES Kompliment. Das ist doch einfach, denke ich mir. Und es ist gleichzeitig eine sehr gute Übung im Neuro Linguistischen Programmieren. Finde heraus, ob und wie sich die Stimmung im Workshop dadurch verändert.

Welche Auswirkungen hatte dieses kleine Experimeint in den letzten Jahren? Am Ende des ersten Tages erlaubte ich mir die Frage, wer meinen Vorschlag aufgegriffen hatte und tatsächlich über den Tag hinweg einem oder mehreren seiner Gegenüber ein Kompliment gemacht hatte. Es meldeten sich etwa fünfzig – von über fünfhundert Teilnehmern.

Am Ende des zweiten Tages dann die gleiche Frage. Da waren es schon etwa hundert Teilnehmer, am Ende des dritten Tages dann meldeten sich weit über ein Drittel der Teilnehmer. Und am vierten Tag kippte dann deutlich wahrnehmbar die Stimmung im Workshop. Schon am Morgen waren die Teilnehmer im Workshop aufgekratzt und ausgelassen. Ich wurde mit einem ganzen Haufen an Komplimenten empfangen und war im wahrsten Sinne des Wortes eingehüllt in lachende , scherzende und gut gelaunte Teilnehmer.

In persönlichen Gesprächen fand ich heraus, dass viele Teilnehmer das Experiment für sich selbst schon erweitert hatten. Für die Dauer des Workshops wollten sie herausfinden, welche Art von Kompliment den deutlichsten Unterschied für die Befindlichkeiten des Gegenüber machen würden: die Anwendung von Holzhammerklopfern à la “Hey warst Du beim Schönheitschirurgen?” oder eher subtile Komplimente, die mehr auf das Unbewusste wirken würden.

Mein Ziel war es gewesen, herauszufinden, wie eine größere Gruppe auf Lob und auf Komplimente reagiert. Dabei hatte ich vergessen, Rücksicht darauf zu nehmen, dass wir im Alltag eher selten Komplimente verteilen und wie ungewohnt es für die meisten von uns ist, Komplimente und Lob in adäquater Weise anzunehmen, wenn wir sie erhalten!

In der Folge dieses Experiments bin ich deshalb auf die Idee verfallen, jedem, der es will, das Loben beizubringen. Wer lobt, MUSS sich auf das Positive in sich selbst und in anderen Menschen konzentrieren. Das hat Konsequenzen. Im Verlaufe einer relativ kurzen Zeit (etwa 4 Monate) verändert sich nämlich dadurch ganz allmählich die gesamte Weltsicht.  Seit ich Komplimente verteile, seit ich dem Lob ein größeres Gewicht beimesse, eben, seit ich ein RACKer geworden bin, läuft das Leben anders für mich.

Kannst Du Dir – als Experiment, vielleicht zuerst nur für ein paar Tage – vorstellen, einfach so über den Tag hinweg Komplimente an Menschen zu verteilen – ganz ohne Grund? Eins für die Kassiererin im Supermarkt, an den Schaffner in der Straßenbahn, an die Polizistin die gerade Strafzettel verteilt, Verkäufer, Friseure, Deine Kollegen, Dein Partner, zufällig getroffene Menschen auf der Straße, in der U-Bahn, einfach wo Du gehst und stehst. Einfach, oft – bis immer.  Kannst Du Dir vorstellen, was Du dabei alles erleben wirst?

Und wenn Du willst, kannst Du sogar noch einen Schritt weiter gehen. Du kannst beginnen, Dich selbst zu loben und Komplimente bei jeder Gelegenheit an Dich selbst zu verteilen. Das bringt Deinen internen Dialog unter Kontrolle und hat dramatische, neurophysiologische Auswirkingen. Vor allem: Du wirst autark von allen anderen, DU bestimmst, wofür Du Lob bekommst. Das ist übrigens, nach einigen Seltsamkeiten zu Beginn, eine überaus lohnende Beschäftigung.

Die Beschäftigung mit dem Selbstlob ist allerdings nicht ohne Nebenwirkungen zu haben. Achte sorgfältig darauf, was die Menschen um Dich herum über Dich denken. Vergleiche Selbstwahrnehmung mit Fremdwahrnehmung. Es ist schnell geschehen, Dich mit “verschließendem Selbstlob” in Deinen inneren Elfenbeinturm zurückzuziehen. Dort sind Veränderung und Realitätsabgleich immer nur für die Anderen nötig.

Dieser Abgleich mit der draußen stattfindenen Realität ist extrem spannend. Es werden sich Fragen auftun. Wem willst Du glauben? Dem Gegenüber, das Dir glaubhaft machen will, dass beständige “Worst Case Szenarien” die Realität in seiner Welt sind, oder Dir, bei dem im Inneren beständig die Sonne scheint.

Ich bekomme oft die Frage gestellt: “Sag mal Chris, in welcher Welt lebst Du eigentlich? Soooo ist die Realität doch nicht, wie Du sie Dir zusammenbastelst! Du lügst Dich doch nur an! Mach endlich die Augen auf und verschließe Dich nicht länger der wirklichen Realität um Dich herum!”

Dann denke ich mir, dass die Ergebnisse meiner  “falschen Realtiät” doch gar nicht so schlecht sind. Ich verbringe viel Zeit auf Reisen, verdiene mehr als ausreichend gutes Geld, habe wunderbare Beziehung zu vielen angenehmen Menschen, bin meistens zufrieden und gut gelaunt – kurzum, mein Leben ist WUNDERBAR. Wenn das das Ergebnis meiner Lebenslüge ist…

Seit ich ein RACKer geworden bin, hat sich meine Weltsicht grundlegend verändert. Erstens lerne ich eine ganze Menge über meine Mitmenschen. Zweitens bin ich Hauptdarsteller in einem Film mit konstantem Happy End. Drittens verändert sich meine Umgebung, mein ganzes Leben – zum Positiveren. Sollte es wirklich SO einfach sein?

Wenn Du Dich entschlossen hast, mit Komplimenten zu experimentieren, ist es eine gute Idee, Deine Erfahrungen auch schriftlich festzuhalten. Was natürlich bedeutet, Deine Erlebnisse zuerst einmal wahrzunehmen, zu analysieren und im besten NLP-Sinne vielleicht auch zu intensivieren.

Vielleicht möchtest Du ja sogar eine kleine Anleitung schreiben. Eine Zusammenfassung Deiner Erfolgsstrategien mit dem Titel “Anleitung zum RACKer”. Das wäre eine ausgezeichnete Übung für mehr Erfahrung im  Modell von NLP. Mach Dich auf eine Menge wichtiger und lustiger Erlebnisse gefasst. Wenn Du wüsstest, was mir bei meinen Experimenten schon alles passiert ist. Meine Assistenten und mein Sohn können ein Lied davon singen.

Was also sind die Vorteile Deines Experiments?  Wenn Du ein RACKer geworden bist, fällt Dir das Leben leichter, Du bekommen mehr von dem, was Du willst und hast Dir eine SEHR ansteckende “Krankheit” zugezogen. Für diesen Fall empfehle ich Dir auch, was ich den Practitioners im Modell NLP eher nicht rate: Werde zum Missionar Deiner neuen Religion. Empfehle Deinen Freunden oder Bekannten, ein RACKer zu werden und lehre sie, wie einfach dies sein kann.

Mit den Widerständen, die Dir entgegengebracht werden, wirst Du  in den nächsten Tagen viel Spass haben. Entscheide Dich. Ist dieser Artikel ein “gern gelesen und dann vergessen” für Dich, oder kennst Du das Geheimrezept erfolgreicher Menschen: ACT ON IT! …

Auszug aus http://www.kikidan.com/news/weltherrschaft-werde-ein-racker-revisited-und-updated.html

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