Was Spiritualität und Poltik miteinander zu tun haben

von Andreas Clauss

Am 3. April 2013, In Klardenker, von Andreas Clauss

Hallo Klardenker,

auch dieser Beitrag wird von mir ziemlich kurz, weil ich jemand anderes zu Wort kommen lassen möchte. Es handelt sich hierbei um den Reverent Kevin Annett, einem führenden Aktivisten in einem Internationalen Tribunal zur Aufdeckung von Kindesmissbrau. Diese Organisation sitzt in Brüssel und hier haben sich engagierte Menschen gefunden, die als Hilfe zur Selbsthilfe und aufgrund des Versagens staatlicher Institutionen in den westlichen Ländern die Initiative gegriffen haben und wenn man so will, eigene Gerichte gründet haben, die nach geltenden Recht Verfahren durchführen. Das Interview erschien unter dem für mich schon spektakulärem Titel:

Haftbefehle für Päpste und die Queen; US-Bischof bricht mit Vatikan (bitte anschließend klicken)

Was ich dann las, hat mich fasziniert und sehr optimistisch gestimmt. Nicht die Tatsache, der Erkenntnis, dass es sich bei besagten Institutionen, wie den Vatikan, um satanische Organisationen handelt, sondern um den Mut, die Tatkraft, den Willen und die Fähigkeit von normalen Menschen, Wege zu finden, diese in die Verantwortung zu bringen.

Während wir hier versuchen, über die Anwendung von Handelsrecht, Menschen, die ohne Skrupel gegen ihre eigenen Mitmenschen vorgehen, in die Haftung zu bringen, oder Wege zu finden, sich dem System intelligent zu entziehen, gibt es in anderen Ländern schon welche, die gründen eigene Tribunale, die in der Folge sogar einen Papstrücktritt mit sich bringen. Das stimmt optimistisch und es zeigt, dass “die da oben” doch nicht so sicher auf ihrem Thron sitzen. Und es ist das Zitat einer Marianne Williamson, welches ich gern auf Vorträgen verwendet habe, das mir eben in den Sinn kommt und in unterschiedlichen Übersetzungen existiert, wovon mir diese die Angenehmste ist:

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind,

Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.

“Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns: “Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, phantastisch sein darf?”

Wer bist du denn, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes. Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.

Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst,

damit andere um dich herum, sich nicht verunsichert fühlen.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.

Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen.

Und wenn wir unser eigenes Licht Erstrahlen lassen,

geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.”

Genau das haben diese Menschen getan und einiges erreicht. Ich gebe diesen Artikel gern weiter, weil er Anregungen für den eigenen aufrechten Gang gibt. Ich stelle hier auch ein Video ein, dass ich in einem Verteiler hatte, wo Spanier auf ihre eigene Weise versuchen, uns Deutsche zu erreichen. Dies kommt bei mir fast wie ein Hilferuf an, so nach dem Motto: Schlaft ihr in Deutschland! Fast Peinlich! Da kann man auch einmal darüber nachdenken. Wer nun nach den Testbällen in Zypern in den nächsten Monaten sein Geld bei Banken und Sparkassen verlieren wird, der hat es bald auch nicht anders verdient, denn Warnhinweise gab es nun über Jahre genug. Auf der anderen Seite zeigen alle diese Vorkommnisse, dass es für die Architekten der Neuen Weltordnung überhaupt nicht glatt läuft. Das stimmt optimistisch.

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