Was gesund macht und hilft wird verboten – z.B.Yacon

Ein Heilpraktiker hier in Braslien empfahl mir mir frische Säfte zu machen mit Yakon, einer hier in Südamerika weit verbreiteten Süsskartoffel, die bei Diabetes helfen soll, ähnlich der bei uns wachsenden Topinambur.

Als ich die Wirkungen studierte

Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Smallanthus_sonchifolia

entdeckte ich einmal wieder: Vieles was die Leute gesund macht und ohne Nebenwirkungen ist, wird verboten. Was sind das nur für perverse Gesetzte?: Die Begründung ist die Novel-Food-Verordnung, nach der Lebensmittel die bisher nicht verzehrt wurden verboten werden!

Wie lang wollen wir uns das noch länger gefallen lassen?

Yacon für Europäer verboten05.07.2012 12:00

Gericht untersagt lifefood Rohkost AG den Verkauf von Yacon-Produkten

Mitterteich, 05.07.2012: Mit sofortiger Wirkung darf die lifefood Rohkost AG keine Yacon-Produkte mehr vertreiben. Der „Verband Sozialer Wettbewerb“ hat beim Landgericht Nürnberg eine entsprechende einstweilige Verfügung erwirkt. Als Begründung wird angeführt, Yacon sei vor 1997 nicht in nennenswertem Umfang in Europa verzehrt worden. Deshalb gelte für Yacon-Produkte die sogenannte Novel-Food-Verordnung und der Verkauf sei damit verboten.

Die lifefood Rohkost AG sieht sich gezwungen, den Vertrieb aller Yacon-Produkte bis auf weiteres einzustellen, da bei Missachtung Geldstrafen bis zu 250.000 Euro ausgesprochen werden können. lifefood Vorstand Klemens Reif kündigte an, „für die Verfügbarkeit gesunder Lebensmittel zu kämpfen.“

Die Yacon-Knollen und auch die Yacon-Blätter werden in Südamerika als schmackhafte, süße  Lebensmittel geschätzt. Man kann dort Yacon-Produkte auf den Bauernmärkten und in Lebensmittelgeschäften kaufen. In der Naturheilkunde werden Yacon-Produkte vor allem von Diabetikern verwendet. Die positive gesundheitliche Wirkung wurde in diversen medizinischen Studien nachgewiesen.

Wie lifefood Vorstand Klemens Reif erläutert, wurde Yacon ab dem Jahr 1927 im Versuchsanbau 13 Jahre lang in Italien kultiviert. „In den frühen Vierziger-Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es auch Yacon-Anbau in Deutschland. Auch in Tschechien wurde Yacon angebaut. Wir wissen momentan aber noch nicht, ob dies ausreicht, um von einem nennenswerten Verzehr sprechen zu können“, erläutert Klemens Reif.

Unabhängig von der rechtlichen Bewertung zeige das Beispiel Yacon erneut, so Klemens Reif, dass die Novel-Food-Verordnung zum Verhinderungsgesetz für gesunde Lebensmittel verkommen sei. Lebensmittel wie Yacon, die seit Jahrhunderten in weiten Teilen der Welt verzehrt würden und dort als gesundheitlich besonders wertvoll gelten, dürften in der EU nur nach einem sehr aufwendigen Anmeldeverfahren angeboten werden. Dieses Verfahren schaffe jedoch so hohe finanzielle Hürden, dass oft nur große Konzerne in der Lage seien, Produkte entsprechend anzumelden.

lifefood bittet um Hinweise, ob und wie Yacon bereits vor 1997 in der EU verwendet wurde. Hinweise können bis 19. Juli 2012 an yacon@lifefood.de geschickt werden.

Ansprechpartnerin

Caroline Priese

http://www.lifefood.de/presse-artikel/items/yacon-fuer-europaeer-verboten.html

 

Ihr dürft Yakon zwar in Europa nicht kaufen, aber ihr önntet sie in eurem Garten wachsen lassen:

(Vielleicht deckt ihr euch ein, bevor auch das verboten wird!)

http://sortenhandbuch.arche-noah.at/arten/334-yacon

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