burn-out & Depression, 2. Brief an einen Freund

  • Was ich hier, als Freund, Heilpraktikerin und ehemals von bur-out Betroffene schreibe betrifft viele, deshalb habe ich beschlossen es hier zu veröffentlichen. Natürlich ist dies Mail an eine bestimmte Person gerichtet und nicht jede Einzelheit wird deshalb bei einem unbekannten Leser zutreffen. Zieh dir einfach heraus was dir weiterbringt. Auch wenn du nicht von burn-out und Depression betroffen bist kannst du vielleicht etwas daraus lernen und anwenden!… Der dritte große Grund warum dir Energie fehlt (neben körperlichen, wie Quecksilber und abgespaltenen PersönlichkeitsAnteilen) ist, dass du nicht richtig

    an die göttliche Quelle angeschlossen

    bist!

    Bei meinem burn-out war das das größte Hauptproblem. Aber es war mir bewusst, weil ich vor dem burn-out schon diese Anbindung hatte. Um so schlimmer war es für mich als sie plötzlich weg war. Ich empfand es wie einen Fluch. Ich hatte keinen Glauben mehr und keine Hoffnung. Meine Gebete prallten an der Decke ab. Irgendwann kam ich dahinter: dass durch das viele Sorgen machen, wie nun die nächste Rechnung zu zahlen sei, ich mein Vertrauen ins Leben und die göttliche Führung verloren hatte und mich dadurch mich

    selbst vom Göttlichen abgeschnitten

    hatte. Erst als ich das erkannte und mich bewusst dazu entschied wieder ins Vertrauen und in die Dankbarkeit zu gehen wurde es wieder besser. Ich bemühte mich auf das zu schauen was ich hatte und nicht mehr so sehr auf das was ich nicht hatte. Langsam wurde es besser. Das Gleitschirmfliegen war dabei für mich sehr wichtig. Hier konnte ich mich auf positive Gefühle konzentrieren und erreichbare Ziele verfolgen, hier war ich motiviert genug dem Drama der Überschuldung zu entfliehen (anfangs mit schlechtem Gewissen das ich dann auch abgelegt habe um frei zu werden) und raus in die Natur zu gehen und Wind, Sonne und alpine Badeseen zu genießen und die Probleme so lange zu verdrängen bis ich da wieder neue Kraft geschöpft hatte auch meine Probleme wieder anzugehen.

    Wir haben nie über Gott gesprochen, aber du sagtest du wüsstest nicht ob es eine Seele gäbe und was die sei und auch Reinkarnation sei für dich suspekt. Auch die Art von Meditation die du für dich gewählt hast, die stark mit Körperwahrnehmung verknüpft ist, sagt mir, dass du noch keinen richtigen Zugang zu deiner inneren göttlichen Führung gefunden hast. Wenn das alles sehr fremd und sehr weit weg für dich scheint, dann beginn doch einfach einmal mit den Fragen:

    Wozu lebe ich?

    Was will ich in meinem Leben erreichen?

    Wo führt mein Lebensschiff hin und will ich da hin wo es jetzt hingeht?

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