Von der ANGST ins HIER & JETZT

Liebe Leser,

wie ihr vermutlich alle bin auch ich von einer fortdauernden Welle der äußeren und inneren Veränderungen betroffen. Manches geschieht so schnell, dass ich kaum mit dem Verarbeiten, bzw. Integrieren hinterher komme bevor das nächste zu bearbeitende Thema vor der Tür steht. Ich bin mit diesen Veränderungen in meinem inneren ganz schön beschäftigt. Bei manchen Dingen handelt es sich „nur“ darum die

Sichtweise auf Dinge, Haltungen oder

Interpretationen zu ändern,

und in dessen Folge sieht die Welt dann umgewälzt anders aus.

Auch wenn dies oft nur winzige Bewegungen zu sein scheinen, so kann sich dabei oft das ganze Universum drehen, ich meine damit wie wir die Welt wahrnehmen kann sich dabei um 180 Grad drehen. Einen solchen kleinen Mini-Erdrutsch habe ich neulich erlebt. Ich will ihn mit euch teilen, damit ihr den selben  nachvollziehn könnt. Aber auch um euch den Blick zu schärfen für eure kleinen Mini-Erdrutsche.

Ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere seine/ihre Erkenntnisse hier mit uns – zur Inspiration und dem Vorankommen anderer – hier mit uns teilen würden!

Also es ist ganz einfach: in einer bestimmten Sache war ich so aufgeregt, dass tagelang mein Herz raste mit einem Ruhepuls von 100-120 Schlägen pro Minute und ich teils auch Mühe hatte zu schlafen. Allgemein ist bekannt, dass solche Körperreekationen stattfinden, wenn Adrenalin, das Stresshormon ausgeschüttet wird, was zum Beispiel geschieht wenn man ANGST hat. Meine Körperreaktionen machten mir also klar, dass ich offenbar bezüglich einer bestimmten Sache Angst hatte. Da überlegte ich: soll ich nun diese Gefühle, die diese Angst auslösen „wegsperren“ oder nicht? Plötzlich kam mir die erlösende Antwort: das TRILEMA: „weder noch“ oder „sowohl als auch“, aus der Dualität heraustretend fand ich plötzlich eine dritte Möglichkeit:

ganz im Hier und jetzt SEIN,

ganz PRÄSENT:

dann würde es keinen Grund für Angst geben, ich bemerkte, dass die Angst resultiert aus Dingen die in der Vergangenheit die geschehen sind, von denen ich hoffe dass sie in der Zukunft nicht wieder geschehen. Meine Erfahrung hat mir aber gezeigt, wenn ich im hier und jetzt präsent bin kann ich auch mit allem fertig werden, das da kommt.

Natürlich ist mir diese Wahrheit schon länger bekannt, so wie sie der Autor des kleinen Prinzen Antoine de Saint Exupery es ausgedrückt hat. Er war Pilot in Afrika im Krieg. Er sagte:

Angst zu haben macht keinen Sinn.

Denn vorher Angst zu haben: da ist noch nicht geschehen, alles nur in meinem Kopf

danach Angst zu haben macht auch keinen Sinn, denn da ist ja schon alles vorbei

und während etwas bedrohliches passiert braucht man seine ganze Aufmerksamkeit mit der die Situation zu bewältigen. Also keine Zeit für Angst.

Auch wenn dies einer meiner Lieblingsaussprüche ist und ich ihn oft beim Gleitschirmfliegen eingesetzt habe, so war es diesmal doch noch etwas anderes diese Weisheit vom Kopf in den Bauch (oder Herz?) rutschen zu lassen und zu

Vertrauen!

Ich schreibe dies auch hier, weil gerade in unserer Zeit viele Menschen von geplagt werden und die öffentlichen Medien alles tun damit das so ist. Hier ist ein Weg heraus aus der Angst, ein Notausgang der uns allen offen steht. Wir müssen ihn nur benützen!

Noch ein

Tipp vom gegen die ANGST

von Hirnforscher Gerald Professor Hüther:

SINGEN ist ein natürliches Antidote

(Mittel) gegen die Angst:

„Singen sie einmal mit gefüllter Brust und erhobenen Haupt, was sie ja beim Singen müssen.

Da können sie nicht Angst haben.“

„Wenn sie anfangen zu singen kooemn sie immer in ein gutes Gefühl!“

Quelle & wenn sie mehr garüber wissen wollen:

http://www.youtube.com/watch?v=Fw_ri4Ri36U&feature=related

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One Comment to “Von der ANGST ins HIER & JETZT”

  1. Meine liebe Arche. Du hast wieder einmal einige sehr schöne Worte gesagt in Deinem neuen Artikel.
    Es hat mich an einen Passus im Buch „Der Blaue Fluss“ von Nikos Katanzakis erinnert. Als der Fluss über seine Ufer steigt und die ganze Gegend bedroht, bitten die Leute den Magier, den Fluss wieder in sein Bett zu zwingen. Der aber antwortet: „Ich kann den Fluss nicht ändern, sondern nur die Augen, die ihn sehen.“. Das wurde vor über 50 Jahren geschrieben.

    Angst, das ist wohl die stärkste Kraft um einen Menschen zu blockieren, wie die Liebe die stärkste Kraft ist, einen Menschen zu aktivieren. Die Angst, die am tiefsten in uns liegt, ist wohl die Angst vor dem Tod und die verdanken wir der sog. christlichen Kirche, die im 8. Jhdt, anlässlich des Konzils von Nicaea beschloss, dass es keine Reinkarnation mehr gebe. Nach dem physischen Sterben gebe es nur noch Himmel oder Hölle. Hat man erst einmal begriffen, dass der physische Tod keine Ende unseres Seins ist, sondern ein Neuanfang, so hat man diese Angst überwunden und damit auch alle anderen. Mit Gottes Liebe kommt man besser voran als mit der Angstmacherei der Kirche.

    Ich wünsche Dir von Herzen weiter viel Adrenalin bei Deinen Fort-Schritten.

    P.s.
    in allen anderen Religionen gibt es die Reinkarnation, das Wiederauferstehen.

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