Steuerboykott oder Passiver Widerstand: 10 Massnahmen

Auszüge (Ende)  von http://www.steuerboykott.org/ Wenn ihr den ganzen Text wollt klicks bitte hier.

Da bei einem direkten Steurboykott mit Repressalien (Strafen und staatlicher Gewalt) zu rechnen ist,

konkrete alternativ-Vorschläge hier

Mahatma Gandhi sagte einmal:

„Ziviler Ungehorsam wird zur heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat.“

10 Methoden des passiven Widerstands

1.) Selbstversorgung, Tauschhandel und Alternativwährungen
Wer sich einen Sachwert selbst schafft, zahlt dafür keine Steuern. Wer ihn privat mit anderen tauscht ebenfalls nicht. Geld benötigt man eigentlich nur, um den Tausch und die arbeitsteilige Wirtschaft zu erleichtern. Theoretisch könnte man alles Mögliche als Geld benutzen, um so dem System zu entkommen. Aber leider zwingt der Staat – als Handlanger der Banken – die Menschen dazu, nur Bankengeld als Tauschmittel einzusetzen, indem er es zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Der Preis für die Benutzung dieses Zahlungsmittels ist die exponentiell steigende Zinslast, die für die umlaufende Geldmenge an die Geld-Mafia zu entrichten ist.

Das „Wunder von Wörgl“, war ein Versuch, während einer Weltwirtschaftskrise ohne Bankengeld zu wirtschaften. Weil das damals dort eingeführte, umlaufgesicherte Geldsystem extrem erfolgreich war, wurde es unmittelbar durch die zuständige Zentralbank und ihren angeschlossenen Staatsapparat verboten. Gewerbsmäßiger Tausch ohne Bankengeld wird durch den bewaffneten Arm der Banken – den Staat – untersagt. Wenn also zum Beispiel ein Gärtner einem KFZ-Mechaniker den Garten richtet und als Gegenleistung das Auto repariert bekommt, dann machen sich beide theoretisch der Steuerhinterziehung strafbar. Unter Privatpersonen ist der Tausch jedoch erlaubt. Jedes private Tauschgeschäft schwächt das System.

2.) Abhängige Beschäftigung beenden
Arbeitgeber UND Arbeitnehmer leisten ihren Frondienst für die Geldherren durch Zinsen, Steuern und alle sonstigen Abgaben. Diese Gruppe der Fleißigen zu spalten, war die Idee von Karl Marx, jenem Angehörigen der Geldherren, der ebenso wie die Gewerkschaften niemals den Zins kritisierte. Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinigt Euch! Arbeitsverträge schaden beiden Seiten. Effizienter ist es, als selbständige Unternehmer oder besser noch als Privatleute zusammenzuarbeiten. Das spart die Sozialversicherung und den direkten Steuereinzug von der Quelle. Unter dieser Voraussetzung kann dann auch jeder im Rahmen seiner eigenen Widerstandskraft als Unternehmer die Steuern aktiv boykottieren oder im privaten Rahmen Tauschhandel betreiben.

3.) Nur den nötigsten Geldbedarf im System beschaffen
Schritt 1 und 2 können je nach Beruf und Eigentum an Wohn- und Produktionskapital den Bedarf an Bankengeld erheblich reduzieren. Der übrige Geldbedarf kann je nach persönlichen Fähigkeiten durch wenige Tage offizielle Arbeit im Rahmen der steuerfreien Grenzen beschafft werden. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, kann auf staatliche Leistungen zurückgreifen und das System auf diese Weise zusätzlich aushöhlen.

4.) Bankrun und Geldboykott
Wenn nur jeder hundertste Euro von den Bankkonten abgehoben wird, bricht die Macht der Banken zusammen. Politiker und Journalisten haben es durch beispiellose Propaganda bisher geschafft, dies zu verhindern. Während sich die Banken wegen des Ausfallrisikos gegenseitig kein Geld mehr leihen wollten, haben sie die Menschen dazu gebracht, ihr Geld weiterhin auf den Bankkonten zu lassen. Durch diese Kredite der Menschen an die Banken stützen sie das System, das sie versklavt. Der Mindestreservesatz von nur einem Prozent bewirkt, dass man den Banken die Macht, über 100.000 Euro zu verfügen, entziehen kann, indem man nur 1.000 Euro vom Konto abhebt. Hier kann schon jeder Einzelne sehr viel bewirken.

Viele Geldsparer betrachten die Sparzinsen irrtümlich als Erträge. Diese liegen jedoch fast immer unterhalb der echten Inflationsrate, und zusätzlich wird noch die Abgeltungssteuer abgezogen. Geld auf einem Bankkonto zu haben, ist ohnehin keine gute Idee. Es ist dort pfändbar, und auch Banken und Politiker können sich daran bedienen. Bei einer Pleitewelle im Bankensektor mag einem zwar der nominale Betrag erstattet werden, denn dafür bürgt ja der Einlagensicherungsfonds und der Staat. Aber beide haben nicht ansatzweise Geld in dieser Größenordnung. Sie bürgen lediglich mit Inflationsgeld, das nachher nur einen Bruchteil der früheren Kaufkraft hat. Das Gleiche gilt für Lebensversicherungen, Riester-Rente, Rürup-Rente, Rente generell und alle sonstigen staatlich geförderten oder erzwungenen Vorsorgespenden. Sie sind größtenteils pfändbar, nicht vererbbar, können mit Steuern und Sonderabgaben belegt werden und entwerten sich durch Inflation.

Aber auch alles, was an Börsen gehandelt wird, kann schnell entwertet werden. Alle Börsenkurse werden durch die großen Marktteilnehmer manipuliert. Sie treiben die Kurse wohin sie wollen und haben dadurch immer einen Informationsvorsprung. Die Gewinne und Boni der Großen sind die Verluste der als Kleinanleger bezeichneten Kapitalspender. Nur wer aussteigt und Aktien, Lebensversicherungen, Anleihen, Papiergeld und alle sonstigen Papierwerte in Sachwerte umtauscht, die er im privaten Tauschhandel einsetzen kann, den kümmern derartige Betrügereien nicht länger. Auch die Kaufkraft von Papiergeld wird manipuliert, eine Zentralbank kann eine Währung jederzeit beliebig abwerten und benötigt dazu noch nicht einmal die Zustimmung der sogenannten Volksvertreter. Nur echte Waren und Dienstleistungen lassen sich nicht manipulieren, solange man ihren Wert nicht am willkürlich bewerteten und innerlich wertlosen Bankengeld misst. Einige Sachwerte – zum Beispiel Edelmetalle – eignen sich außerdem hervorragend als Alternativwährung. Marktwirtschaftliche Mechanismen werden automatisch dafür sorgen, dass sich das attraktivste Zahlungsmittel etablieren wird.

5.) Boykott der „systemrelevanten“ Banken und Versicherungen
Alle „systemrelevanten“ Banken und Versicherungen sind das Eigentum jener Klasse, die schon seit Generationen niemals arbeitet. Trotz allem wird man vorerst noch ein Konto oder eine Versicherung brauchen, aber bitte nicht bei den großen Konzernen, sondern allenfalls bei Volksbanken, Sparkassen und kleinen Versicherungs­gesellschaften. Auf Kredite sollte man natürlich generell verzichten.

Versicherungskonzerne sind im Prinzip nichts anderes als eine Zusammenballung von Juristen, Statistikern und Verkäufern, deren Aufgabe ausschließlich darin besteht, den Profit ihres Konzerns zu maximieren. Sie kreieren und verkaufen Verträge, aus denen für ihre Opfer nur Beiträge entstehen, während Leistungen weitestgehend ausgeschlossen werden. Über ihre Kontakte in die Politik schreibt sich die Versicherungs-Mafia die Gesetze, durch die sie eigentlich reguliert werden sollten, einfach selbst. Die meisten Versicherungen sind staatlich gedeckter Betrug und daher soweit es geht zu meiden.

6.) Boykott der Konzerne durch Regionalisierung
Die meisten Weltkonzerne sind das Eigentum der Strippenzieher im Hintergrund und schöpfen ihre Macht und Profite aus Ausbeutung, Kinderarbeit, Krieg, Umwelt­zerstörung und Korruption. Wer all dies nicht unterstützen will, sollte ihre Produkte meiden, auch wenn sie noch so billig und verlockend erscheinen.

Alternativen bieten Wochenmärkte und regionale Hersteller, von deren Moral man sich vor Ort noch selbst überzeugen kann. Dies belebt die regionale (Tausch-)Wirtschaft und ist nebenbei auch besser für die Gesundheit. Wer dann noch auf das hormonverseuchte, zusammengeklebte Gammelfleisch der Supermärkte und Fastfood-Tierquäler verzichtet, tut nicht nur sich selbst, sondern auch den Tieren und der Umwelt einen riesigen Gefallen.

7.) Boykott der staatlich vorgeschriebenen Drogen
Jeder Bürger hat die staatlich garantierte Freiheit, so viele Drogen zu nehmen, wie es seine eigene Sucht bestimmt. Der Staat fördert sogar die Herstellung sowie Werbung und Vertrieb, allerdings nur solange es sich um die legalen Drogen Alkohol, Nikotin und Koffein handelt. Nur diese sind gesund für die Konzerne und die Steuereinahmen. Durch den staatlich kontrollierten Drogenhandel wird erzwungen, dass nur besteuerbare Monopoldrogen konsumiert werden und keine Konkurrenz durch weniger schädliche, billigere oder gar steuerfreie Alternativen wie zum Beispiel Hanf aufkommt. Wer zu schwach ist, um drogenfrei zu leben, hat nur die Wahl zwischen staatlich vorgeschriebenen oder illegalen Drogen. Wer jedoch stark und selbstbewusst ist, wer dem Konformitätsdruck widersteht und die Welt unvernebelt sehen will, der verzichtet natürlich komplett auf alle Drogen, erhält seine Gesundheit und erkennt mit klarem Kopf die Dinge, die anderen verborgen bleiben (sollen).

8.) Boykott der Pharmakonzerne durch alternative Medizin
Man muss kein Mediziner sein, um eines zu wissen: Alle Produkte der Pharmakonzerne dürfen aus wirtschaftlicher Sicht niemals heilen. Sie müssen abhängig machen und neue Krankheiten auslösen. Nur dann sind sie rentabel. Der Einfluss der Pharma-Mafia auf die Politik und die Inhalte des Medizinstudiums ist immens. Wer noch ohne deren Medikamente halbwegs überlebensfähig ist, sollte sich keinesfalls auf die langsame Todesspirale der Abhängigkeit von der Pharmaindustrie einlassen. Der Bedarf an Heilung wird durch die Punkte 6 und 7 schon erheblich reduziert. Für alles Weitere bringt alternative Medizin meist den größeren Nutzen.

9.) Boykott der System-Medien
Um einen Medienkonzern zu besitzen, benötigt man enorme Mengen an Kapital. Die heutige Pressefreiheit ist die Freiheit der Geldherrscher, ihre Weltanschauung zu verbreiten und die Völker zu lenken. Von oben herab wird über hierarchische Strukturen gesteuert, worüber und wie in Fernsehen, Radio und Presse zu berichten ist. Die Antwort heißt: Alles abschalten, abmelden, nebenbei noch Kosten sparen und sich nur noch über unabhängige Medien informieren!

Kultur bekommt man in den Mainstream-Medien heute ohnehin kaum noch geboten. Stattdessen werden einem fast ausschließlich die Ausscheidungen der „Unter­haltungsindustrie“ zum Konsum vorgesetzt. Wo früher einmal Kultur war, herrscht heute systematische Volksverblödung, Kulturvernichtung und Verführung. Unkritische Verbraucher sind schließlich die besseren Konsumenten und desinformierte Arbeiter die besseren Sklaven. Die Aufgabe der Unterhaltungsindustrie besteht darin, die Menschen durch ihre Filme, Musik und Shows im Sinne von Materialismus, Konsum und unkritischem Denken zu manipulieren.

Die Gehirnwäsche der System-Medien ist so allgegenwärtig und so effektiv, dass man sie erst erkennen kann, nachdem man sich ihr einige Wochen lang konsequent entzogen hat. Sensible Menschen sollten sich auf diesen Schritt mental gut vorbereiten, denn das Leben außerhalb der Matrix ist ein vollkommen anderes. Unabhängige Informationen und echte Kultur findet man im Internet (außerhalb der Konzernseiten) und auf regionalen Veranstaltungen.

10.) Wahlboykott
Alle Politiker müssen sich den höheren Machtstrukturen unterordnen, von denen sie sich die Ressourcen erbetteln, die sie benötigen, um nach oben zu kommen. Hierbei handelt es sich neben der finanziellen Unterstützung vor allem um die gekaufte Meinungsmache. Die Politikdarsteller, die nach oben kommen, sind weiter nichts als Marionetten. Sie nicken lediglich die Gesetze ab, die ihnen von Lobbyisten vorgelegt werden. Die meisten von ihnen sind so dumm und selbstherrlich, dass sie gar nicht bemerken, wie sie instrumentalisiert werden. Andere wiederum sind so gerissen und gierig, dass sie das Spielchen zwar durchschauen, sich jedoch niemals gegen ihre Gönner erheben würden. Im Parteiensystem kommt nur nach oben, wer die Spielregeln der Finanz- und Medienmacht aus Dummheit oder aus Gerissenheit befolgt. Daher ist es völlig sinnlos, sich überhaupt mit Wahlen und Politikern zu befassen. Man sollte nicht nur Wahlen boykottieren, sondern auch die gesamte Show drum herum. Wer gar nicht mehr hinsieht, schont seine Kräfte und muss sich nicht ständig darüber ärgern, dass keine Regierung jemals etwas ändert. Auf diese Weise entzieht man dem System die Energie.
Mit diesen Schritten, an denen sich jeder Einzelne ganz oder zumindest teilweise beteiligen kann, lässt sich das System effektiv und gewaltlos beseitigen und Platz für ein besseres schaffen.

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3 Kommentare to “Steuerboykott oder Passiver Widerstand: 10 Massnahmen”

  1. Selbstverständlich wäre ich , beinahe 72 Jahre jung , bereit , diesen Thesen zu folgen , denn vieles ist nach verlorenen Kriegen und den danach begonnenen Lügen , vollkommen in den Sumpf geflossen . Das furchtbar gefährliche an allem ist , ganz früher konnten Minnesänger die Menschen noch versuchen aufzurütteln , doch Heute , nachdem Hunderttausende , hervorragend erzogene,studierte Menschen anscheinend schläfriger sind als die damaligen , wird es schier unmöglich sein , irgendjemand hinter seinem Ofen hervorzulocken , wie oft habe ich das selbst versucht , selbst mit dem Hinweis , ich als alter Sack kann Dir nur das Laufen beibringen , richtig rennen musst Du dann schon allein !
    Es steckt , auch in diesem System , sehr viel Angst in den Menschen , egal ob es die Arbeit , Familie , Mutter oder Vater sind , es ist schier unmöglich und viele haben es versucht , unsere jungen Menschen wollen gern selbst – Führer – sein, doch wer soll all die Arbeit tun ?
    Trotzdem grüsse ich Euch alle mit Euren wunderbaren , auch mutigen Beiträgen , selbst ich würde noch in der ersten Reihe stehen wollen , sollte das Deutsche Volk der Überzeugung sein , so kann es nicht weitergehen , die Ungerechtigkeiten und die Verbreitung von Abneigung unserer gemeinsamen Völker von Ost und West wird vehement geschürt , passt bitte sehr gut auf , das niemand es schafft , uns zum gegenseitigen Hassen zu bringen .
    Euer alter fredolfo

  2. Hat dies auf Sapere aude rebloggt.

  3. ich bin bei allen punkten seit langem dabei. leider ist unser pöbelvolk derart komatös, dass man sich mit seiner einstellung vorkommt wie ein reptil auf einem fernen planeten. es scheint hoffnungslos in dieser dekadenten aldi -lidl-norma gesellschaft auch nur das geringste zu ändern. die zeit der demos und petitionen ist seit mindestens 10 jahren vorbei. keiner kann mehr durch demos o. ä. diese bagage auf den oberen rängen zum abgang bewegen. man kommt wohl um ein bitteres ende auch diesmal nicht vorbei, den dummen und beschränkten gutmenschen sei dank…..

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