Lernst du schon bewusst aus deinen Träumen?

Traum 26.9.2012 ca. 5 Uhr:

Ich bin teil eines Rituals? Eine Frau schneidet mich am Anus und vernäht es anschließend mit einer Nylonschnur, die dann am Bauch vorne zusammengebunden wird. Ich bekomme einen Zettel zu lesen, der besagt ich könne bestimmen wie lang die Schnur abgeschnitten werden soll, so dass sie hinterher wieder aufgekündigt werden kann. Doch bevor ich Zeit habe mich dazu zu äußern ist die Schnur schon abgeschnitten. Die Dinge geschehen so schnell und ohne mich zu informieren oder mir die Möglichkeit einer Entscheidung zu geben, über meinen Kopf hinweg ohne mich zu fragen und ohne mir eine Entscheidungsmöglichkeit zu geben, ich werde gewissermaßen unmündig gemacht und ich habe damit wohl auch auch meine Verantwortung ein Stück weit abgegeben. Gedanken gehen mir durch den Kopf wie das könnte böse Folgen haben, die Wunde sich entzünden und ich muss dann, von da an, mit den Konsequenzen, möglicherweise Schmerzen, leben. Zu allem Überfluss soll ich mich dann noch in eine Badewanne setzen. Sie ist voll. Zuerst gehen wir zwei Frauen nackt hinein, dann sollen sich noch zwei, ebenfalls beklommene und vereinnahmte, Männer daneben setzten. Die Wanne läuft über, das Wasser läuft in den Nebenraum mit Holzboden. Ich mache mir Gedanken wie dadurch der Boden geschädigt wird aber ich sage nichts. Dass durch diese Aktion die Infektionsgefahr steigt ist mir auch bewusst, aber ich sage wieder nichts.

Ich wache auf weil ich aufs Klo muss und erinnere mich an den Traum. Dann ist es wie wenn mir die geistige Welt einige Dinge damit erklären will: Die Kernaussage ist: Du gibst immer noch zu viel Kontrolle aus der Hand! Du musst dich besser schützen, sonst machen sie (alle) was sie mit dir wollen. Mach endlich deine Klappe auf und lass nicht alles mit dir (und der Erde = Boden) machen!

Zur weiteren Erklärung kommen Szenen aus meinem Leben:

Zunächst: am Nachmittag besuchte ich eine Freundin. Es waren bereits zwei andere, mir unbekannte Frauen da, vermeintliche Freundinnen. Ich sprach kurz über die Erkenntnisse die Resultat eines Seminarbesuchs beim AIC waren: ich hatte gerade erst für mich realisiert, dass sich einige, genau gesagt 9, geistige Belästiger bei mir angeheftet hatten. Die eine Frau sagte darauf hin: „Ja, du hast drei in deiner Aura!“ Da entstand energetisch eine ganz seltsame Stimmung. Meine sofortige Reaktion war, dass ich das nicht einfach so ungefragt (was sich für mich wie ein aufgezeigtes Defizit anfühlte) über mich ergehen lassen wollte. Also fragte ich nach woher sie dies Wissen nehme, ob sie das sehe oder höre oder was. Zunächst wollte sie es nicht preisgeben, aber wenn ich es richtig verstanden habe sagte sie sie hätte ein Zahl im Kopf gesehen. Ich gab mich damit zufrieden, obwohl ich mich irgendwie bloßgestellt vorkam, möglicherweise auch ein wenig angeprangert fühlte… möglicherweise hatte das nun alles gar nichts mit der Realität zu tun und war nur meine Interpretation, Wahrnehmung und mein Film. (Traue ich nun wider meinem Urteil nicht???) Ich meinte deutlich die Beklemmung der beiden anderen zu spüren, die zunächst nichts dazu sagten. Ich überlegte ihr eine Rückmeldung zu geben, was dieser ungebetene Kommentar von ihr bei mir machte, dass sie „Therapeut gespielt hatte“ ohne meine Erlaubnis, wie mein Lehrer Dr. med. Klinghardt das nennen würde. Ich überlegte kurz (und testeste mit O-Ringtest kinesiologisch) ob ich etwas sagen sollte. Die Antwort war Nein. (Achtung: wer hat hier warum nein gesagt???) Ich wollte keinen (unnötigen???) Konflikt heraufbeschwören und die Pseudoharmonie nicht zerstören.

Beim NLP (NeuroLingistischen Programmieren) geht man davon aus, dass es mindestens drei Möglichkeiten braucht um eine echte Wahl zu haben. Wenn du also nur zwei Möglichkeiten hast, die dir beide nicht gefallen und du dich schier nicht entscheiden kannst zwischen Pest und Cholera frage um den Einfall einer dritten, die du möglicherweise noch nicht sehen kannst. Fühl‘ mal hin ob du den energetischen Unterschied wahrnehmen kannst zwei oder drei Entscheidungsmöglichkeiten zu haben.

Meine geistigen Trauminterpreten machten mir klar, dass es weitere Möglichkeiten der Reaktion gegeben hätte, die mir in dem betreffenden Augenblick nicht bewusst waren. Einerseits hätte ich hätte nach der Art der transparenten Kommunikation sagen können wie ich mich fühle, dass ich mich es nicht richtig fände, dass nach dem ich eine Schwäche offenbart habe, sie bei mir ungefragt den Finger in die Wunde legt und von sich nichts preisgibt, mich so als Schwächere hinstellt und damit ein Gefälle zu ihr und den anderen erzeugt…

Die beste aller Lösungen schien mir zunächst gewesen, die Taktik der Aikido anzuwenden: die Energie des (vermeintlichen) Angriffs einfach umzuleiten und zu nutzen, in dem ich hätte vorschlagen können gemeinsam die WELS-Übung (WillentlicheEnergetischeLängsSchwingung am AIC) zum Rausschmeißern der niedrigeren Schwingungen aus unseren Systemen zu machen und sie dann bitten nochmals zu schauen, ob sie eine Veränderung feststellen kann. Als ich diese Worte hier schreibe, merke ich, dass ich dieser Frau von diesem Moment an nicht mehr getraut habe die Machtposition ihres vermeintlichen, nicht nachprüfbaren Wissens nochmals auszunutzen und mich dem preiszugeben. Also wäre möglicherweise Feedback, ohne sie anzugreifen, die bessere Lösung gewesen.

Meine Freundin erzählte auch einen Witz:

Es treffen sich zwei Pobacken: die eine zu der anderen:

Jetzt sind wir schon so lange zusammen, da könnten wir doch auch heiraten.“

Darauf die andere Pobacke:

Wie soll das denn gut gehen, wenn wir bei jedem Scheiß auseinander gehen?“

Viel Wahrheit in dem Witz! Es haben wohl beide Recht! In einer Paarbeziehung ist immer einer Zuständig für Nähe, der andere für Distanz war die Weisheit einer Therapeutin mit der ich einmal zu tun hatte.

Es ging in dem Gespräch, bei dem drei Heilpraktikerinnen, am Tisch saßen, auch darum, dass Menschen die Medikamente nehmen sich nicht trauen ihre Beipackzettel durchzulesen und lieber dem Arzt vertrauen, anstatt selbst Verantwortung zu übernehmen! Auch das habe ich in dem Traum wohl mit verarbeitet.

Meine geistigen Helfer machten mich auch noch auf einen weiteren Zusammenhang von dem Traum zu eigenen Erlebnissen aufmerksam: Ich war vor kurzem beim Gleitschirmfliegen beim Landen unsanft auf meinem Arsch gelandet, weil ich anstatt auf meine eigene innere warnende Stimme nicht gehört hatte, auf den Lehrer gehört hatte, mit dem schmerzhaften Resultat, dass ich auf den Arsch, also mein Steißbein fiel und mir die Wirbelsäule stauchte. Der anschließende Kommentars meines Fluglehrers darauf nur: hatte ich dir nicht gesagt, du musst deinem Urteil mehr trauen als dem anderer Leute. Dein Problem ist, dass du deinem Urteil nicht traust! Etwas in mir, (was in mir?), muckte anfangs noch auf gegen dieses neue Erkenntnis und meuterte: „Aber du bist doch der Lehrer, du musst es doch besser wissen als ich, deshalb bin ich doch hier in dieser Ausbildung.“ Er ließ es nicht gelten. In meinem Inneren Rebellierte es weiter: Es sagte: „Ich kriege diesen Widerspruch zu Gehorsam aufgefordert zu werden, als Laie der ich lernen möchte mich über die Autorität, das Wissen und das Können meines erfahrenen Lehrers hinwegzusetzen nicht auf die Reihe, zu sagen: ich handle im Widerspruch zu dem was mein erfahrener Lehrer mir sagt nach meinem eigenen Urteil!?“ Bei dem letzten Kurs mussten wir unterschreiben alles zu tun, was der Lehrer sagt, sonst sei er nicht haftbar! Nun hatte ich zum zweiten mal diese Lektion bekommen und schmerzhaft gelernt, was die vorige unsanfte Landung eben noch nicht ausreichend war um zum gewünschten Resultat zu führen: endlich nicht mehr die Kontrolle nach außen abzugeben, sondern selbst die ganze Verantwortung zu tragen.

Im IAC würden sie sagen, das ist ein echter Lehrer und Helfer, der anderen die Probleme nicht abnimmt, wie ein Pseudohelfer, wie wohl viele meiner früheren Fluglehrer, die mir immer gesagt hatten, wann ich wohin fliegen soll, bremsen usw. Ironisch werden diese als Marionettendirigenten oder Fernsteuerer bezeichnet. Jetzt, beim Gleitschirmfliegen, war ich auf mich allein gestellt und musste meine eigenen Fehler schnell folgenschwer ausbaden. …

So wie manche Kinder erst dann lernen wenn es weh tut, ist das bei vielen Erwachsenen wohl nicht anders. Wenn man sich nicht verletzten kann und die Konsequenzen falschen Handelns nicht spürbar werden, kann man ja ruhig die gleichen Fehler ohne Ende wiederholen. Es scheint mir durchaus, – für mich – , legitim zu sein, mich durch das Gleitschirmfliegen in eine Situation zu begeben in der ich, – gerade auch wegen der Verletzungsgefahr – , viel mehr dazu herausgefordert bin WACH ZU SEIN, weil ein unbewusster Zustand hier schwere Konsequenzen haben kann. Mein Vater sagte immer: „Das Leben ist lebensgefährlich!“ Ich glaube viele von uns sind sich noch nicht in vollem Umfang darüber bewusst, wie unsere Handlungen und manchmal auch

Nicht-Handlungen weitreichende Konsequenzen für viele Menschen, ja für die Erde, die Menschheit und den Kosmos haben können. …

Noch eine kleine Anekdote zu dem Traum wurde mir aufgezeigt: viele Menschen stolpern so durch das Leben und schauen nicht zurück, sie überlegen nicht warum bestimmte Dinge so passiert sind und lernen nicht aus Ihren Fehlern. Man kann so sehr viel Zeit verplempern und langsam lernen, durch ausprobieren und keine oder mangelnde Analyse der Fehler. Beim Gleitschirmfliegen können die Fehler einerseits fatal (schmerzhaft oder tödlich) sein und andererseits sehr teuer, 100 € und mehr für einen Flug von wenigen Minuten sind keine Seltenheit. Also werden alle Starts, Flüge und Landungen aller Teilnehmer aufgenommen und anschließend auf Stärken und Verbesserungswürdigem hin genauesten untersucht. Es stellt sich dabei heraus, dass man dabei nicht nur aus den eigenen Fehlern eine Menge lernen kann, sondern auch aus den Fehlern der anderen. Wenn wir mit unserem persönlichen Leben genau so sorgsam umgehen würden und analysieren wie man es das nächste mal besser macht, hätten wir weniger Schmerz in unserem Leben, mehr Zufriedenheit und deutlich schnellere Lern-Erfolge.

Meine Freundin sagte in diesem Gespräch auch, dass sie den Eindruck habe viel im Schlaf im Traum zu lernen, aber sich nicht erinnerte und auch nicht sich der Mühe unterziehen wollte sich daran zu erinnern.

Lernst du schon bewusst aus deinen Träumen?

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2 Kommentare to “Lernst du schon bewusst aus deinen Träumen?”

  1. Wie kommt man den an die Seminare des IAC heran???
    Kara kannst Du mir das mitteilen??? horst.kern@t-online.de
    Danke.

    • Eigentlich hatte ich den Link mit auf den Artikel im Blog eingestellt (ich gebe zu er ist über google in wenig schwer zu finden): http://www.iacworld.org/de Falls deine Frage daruaf abzielt wie ich davon erfahren habe, durch „ZU-FALL“, Mundpropaganda, wusste einfach: da muss ich hin! und ich hab schon viel (Unerwartetes und wertvolles) dabei gelernt.

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