Israel & Iran

liebe leserInnen

hier ein sonder-newsletter. als ich das las kamen mir die tränen. der arabische frühling hat auch über das internet begonnen..

In Windeseile machte das Beispiel Schule. Noch am selben Tag hatten bereits 40 000 Israelis ihr fröhliches Lachen und das ihrer Kinder gemeinsam mit der ‚Frohen Botschaft‘ ins Netz gestellt. Noch gestern gab es auf Googleanfrage ca. 3 600 Treffer. Heute sind es bereits mehr als 56 Millionen Aufrufe. Mittlerweile kann nicht einmal die Tagesschau diese Entwicklung länger ignorien. Songs wurden geschrieben, Lieder, in denen Israelis dem iranischen Volk ihre tiefe Sympathie unverhüllt aussprechen. Dieses gibt das Kompliment zurück, hat bereits ebenfalls ein Musikvideo mit einer ins Herz gehenden Friedensbotschaft an die Israelis veröffentlicht.

allerdings möchte ich gleichzeitig vor facebook warnen. einen text dazu findest du am schluss unter hintergrund-informationen. ich arbeite aus diesem grund nicht mit facebook. es gibt auch andere möglichkeiten:

herzliche grüsse

markus rüegg
feldstrasse 12, 8400 winterthur, schweiz
tel: 0041 52 222 4004 bin meistens erreichbar –
der anruf wird kostenlos aufs handy umgeleitet
handy: 0041 79 693 55 66
mail: mr at kmuplus.ch
meine website findest du mit diesen links:
www.gemeinschaften.ch

www.kreative-beziehungen.ch
www.strohballenbau.ch
sich selbständig und unabhängig machen – regionale wirtschaftskreisläufe fördern
der einfachste einstieg – unser gemüse-abo in winterthur: www.stadtlandnetz.ch
permakultur schweiz

club der autofreien

Übersetzung des 1. Videos: „We Love You – Iran & Israel“:

An das Iranische Volk.
An alle Väter, Mütter, Kinder, Brüder und Schwestern.
Dafür das es zum Krieg zwischen uns kommt, müssten wir als erstes Angst voreinander haben und uns gegenseitig hassen, aber ich habe keine Angst vor Euch und ich hasse Euch nicht. Ich kenne Euch nicht einmal. Kein Iraner hat mich jemals verletzt. Ich habe nicht einmal einen Iraner in meinem Leben getroffen… außer einmal in einem Museum in Paris. Ein netter Kerl.
Manchmal sehe ich einen Iraner beim mir im Fernsehen. Der redet über Krieg. Ich bin mir sicher das er nicht die Meinung aller Iraner präsentiert Wenn Ihr Iraner jemanden im Fernsehen seht der darüber redet euch zu bombardieren, seid sicher er präsentiert nicht alle Israelis. Ich bin kein offizieller Repräsentant meines Landes, aber ich kenne die Straßen meiner Stadt, ich spreche mir meinen Nachbarn, meiner Familie, meinen Freunden und im Namen aller dieser Menschen… wir lieben Euch. Wir wollen Euch nichts böses. Im Gegenteil, wir wollen Euch treffen, zusammen Kaffee trinken und über Sport reden. An alle die genauso fühlen, teilt diese Nachricht und helft mit das sie Iraner erreicht.Mein Name ist Ronny, Ich bin 41 Jahre alt. Ich bin ein Vater, ein Lehrer, Grafikdesigner. Ich bin Israelischer Staatsbürger und ich brauche Deine Hilfe. Seit einiger Zeit, hören wir in den Nachrichten das ein Krieg auf uns zu kommt, während wir, das Volk zusehen, als hätten wir nichts damit zu tun. Am 15. März, habe ich ein Poster auf Facebook online gestellt. Die Aussage war einfach. Iraner. Wir lieben Euch. Wir werden niemals Euer Land bombardieren. Innerhalb von 24 Stunden haben tausende Menschen das Poster auf Facebook geteilt und ich erhielt die ersten Nachrichten aus dem Iran. Am nächsten Tag wurde darüber im Fernsehen und in Zeitungen berichtet, ein Beweis das sich die Nachricht weiterverbreitet und das schnell. Bitte helft uns diesen Krieg, durch das Verteilen dieser Nachricht, zu verhindern. Mach deine eigenen Poster / Bilder, sende diese Nachricht Deinen Freunden, teil es. Wir sammeln Spendengelder um die Bewegung wachsen zu lassen. Wir wollen damit Plakate produzieren, Zeitungsinserate, Fernsehwerbung und schlussendlich Werbeflächen auf dem Times Square mieten. Wir wollen das jeder versteht, das es diesen Krieg nie geben wird.
Danke für Eure Hilfe und Liebe.
Mögen wir diesen Krieg verhindern.
Ronny Edry


Schnell tauchte eine neue, israelische Website im Netz auf mit dem Titel: Israellovesiran.com – die iranische Jugend reagierte unverzüglich mit einer eigenen Seite unter dem Titel: Iranlovesisrael.com – Netanjahu hat seitdem ein Problem.


Was hier gerade geschieht, hat eine historische Dimension. Die Bevölkerung eines Krieg androhenden Landes begibt sich über die Köpfe ihrer kriegstreiberischen Regierung hinweg in direkte Friedensverhandlungen mit dem Volk des bedrohten, angeblichen Feindstaat. Und was ist das Ergebnis? Keiner will Krieg und keiner geht hin. Stattdessen blühen im Minutentakt neue Freundschaften zwischen israelischen und iranischen Menschen auf. Die Menschen sind der von ihrer Regierung angezettelten Feindschaft überdrüssig, sie wollen einfach nur das, was alle Menschen wollen. Leben und leben lassen.

Für die Apologeten des Krieges ist dies eine absolute Katastrophe. Dass zwei Bevölkerungen sich direkt und über die Köpfe ihrer Regierung hinweg die Hände reichen, macht jedweden Kriegsplan vehement zunichte. Ohne ein Volk, welches kriegsbereit ist, können die Leichenhändler nichts ausrichten. Die Iraner haben dies schnell erkannt und den Ball überaus gekonnt zurückgespielt. Ihre Antwort auf die Liebeserklärung der Israelis lautet dementsprechend:

„Nichts an Krieg ist heilig. Er säht nicht die Saat des Wandels – nur der Zwietracht und des Schmerzes. Die Menschen im Iran, wie unsere Kollegen in Israel, sind lebendig, kreativ und zukunftsorientiert. Wir brauchen eine transparente Arena, wo Ideen ausgetauscht werden können, wo Gedanken sich entwickeln und wo unser Diskurs von ähnlichen alten Kulturen inspiriert wird. Obwohl viele Länder im Nahen Osten unter den schwächenden internationalen Stereotypen leiden, können wir uns vereinigen, um in den Medien unser Bild als gewalttätige und intolerante Aggressoren zu einem Bild liebevoller und kooperativer Partnern zu verwandeln. Während wir durch den Schmelztiegel unserer ererbten Animositäten gehen, können wir unsere oberflächlichen Unterschiede wegbrennen und zusammen neu auftauchen mit einem größeren Verständnis für die Menschheit. Deshalb lieben wir Israel.“
Möglicherweise hat der CIA recht dumm geschaut, als er feststellen musste, dass ausgerechnet sein liebstes Überwachungsinstrument ihre Absichten durchkreuzt. Möglicherweise waren es auch die Geheimdienste selbst, die diese Lawine ins Rollen gebracht haben, um irgendwie aus dieser völlig verrückten und weltbedrohenden Kriegsnummer herauszukommen. Letztlich ist es egal, solange die Menschen nur begreifen, dass es zwar schlechte Menschen gibt, jedoch keine schlechten Völker. Wenn man Menschen in Ruhe lässt, neigen sie dazu, sich zu umarmen.

Umso wichtiger ist es daher, dass dieses Beispiel weiterhin Schule macht und dabei Staatengrenzen ignoriert. Auch hier in Deutschland ist eine Liebeserklärung an den Iran möglich, ebenso an Syrien. Auch in anderen Ländern westlicher Prägung müssen sich nun Menschen dazu entschließen, auf diesen Zug aufzuspringen und offen ihre Sympathie mit dem iranischen Volk zu bekunden. Auch das amerikanische, das französiche und das britische Volk sind dazu aufgerufen, sich dieser Entwicklung unverzüglich anzuschließen. Wer über dementsprechende Kontakte verfügt, soll bitte nicht zögern, diese zu nutzen, man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Es muss ein globaler Flächenbrand des Friedenswillen und der gegenseitig Sympathie entfacht werden, der sich nicht mehr austreten lässt. Die Botschaft muss nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Twitter, google+, Studi VZ und allen anderen sozialen Netzwerken verbreitet werden. Bitte macht alle mit, ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis.


hier die links:

hintergrund-informationvon http://orwellschewelt.blogspot.de/2012/03/facebook-eine-datenkrake-der-cia.html#more

Montag, 26. März 2012

Facebook: Eine Datenkrake der CIA?

Facebook ist ein Phänomen: 845 Millionen Mitglieder weltweit, zwei Milliarden Dollar Jahreseinnahmen und ein geschätzter Marktwert von 50 Milliarden Dollar. Staatliche Behörden haben in Facebook einen Goldschatz an Informationen entdeckt, den es zu heben gilt. Trotzdem steht das Unternehmen immer wieder für seine Datensammelwut in der Kritik.  
Viele rätseln nun, ob das „social network“ von der CIA aufgebaut wurde.

Auf der Titelseite der Süddeutschen Zeitung ist heute ein Artikel über Facebook zu lesen. Unter dem Titel „Passwort zum Job“ schreibt der Autor Moritz Koch über amerikanische Firmen, die von ihren Bewerbern die Facebook-Zugangsdaten fordern, um deren Hintergrund zu überprüfen. In den USA werden in Bewerbungsunterlagen Angaben zu Religion, Alter oder Wohnort gestrichen, da Firmen Bewerber wegen persönlicher Merkmale nicht ablehnen dürfen.
Anderes Spiel in Großbritannien: Dort wurde dem Jugendlichen Azhar Ahmed ein Kommentar auf Facebook zum Verhängnis, in dem er harte Worte über den Tod sechs britischer Soldaten in Afghanistan äußerte:

„People gassin about the deaths of Soldiers! What about the innocent familys who have been brutally killed.. The women who have.been raped.. The children who have been sliced up..! Your enemy’s were the Taliban not innocent harmful familys. All soldiers should DIE & go to HELL! THE LOWLIFE FOKKIN SUM! gotta problem go cry at your soldiers grave & wish him hell because thats where he is going..“

Der 19-Jährige wurde verhaftet und wegen „racially aggravated public order offences“, zu deutsch „rassistische Übergriffe auf die öffentliche Ordnung“, angeklagt. Wer sich hier noch keine Sorgen um die freie Rede in Großbritannien macht, der sollte einen Blick auf das neue Anti-Terror-Gesetz werfen, dass die britische Regierung gerade durchdrücken will. Mithilfe des Gesetzes kann der Staat sämtliche private Kommunikation überwachen, darunter soziale Medien wie Facebook.Es wird noch besser: Seit Juni 2011 hat Facebook eine Gesichtserkennungssoftware implementiert, mit deren Hilfe es die Gesichter seiner Mitglieder vermisst. Es reicht, wenn ein Foto des Nutzers mit dessen Namen gekennzeichnet wird – schon kann Facebook sämtliche Fotos nach dem entsprechenden Menschen durchsuchen. Die Daten gehen dann in die USA und werden dort gespeichert, selbst wenn sie vom Nutzer gelöscht wurden. Bestes Beispiel ist der Jurastudent Max Schrems, der Gründer der Initiative „Europe versus Facebook“. Er nutzte lange Zeit Facebook, dann wurde er misstrauisch, löschte vieles und forderte seine Daten an. Das Ergebnis: Er bekam 1200 Seiten zugeschickt, nichts von seinen Daten war gelöscht und Facebook verfolgte mittels Cookies sogar das komplette Internetverhalten von Schrems. Persönlichste Nachrichten an Freunde über „psychische Probleme“, „Homosexualität“ und „Magersucht“ waren nicht gelöscht. Nun wurde bekannt, dass das FBI soziale Medien wie Facebook mittels neuer Technologien besser überwachen will und dazu Vertragspartner in der Wirtschaft sucht. Bisher wurde das Netzwerk nur manuell überwacht, nun soll dies ein neues System vollautomatisch erledigen.Wer das Phänomen Facebook wirklich verstehen will, muss zu dessen Anfängen zurückgehen. Im Film „The Social  Network“ wird von 500.000 Dollar berichtet, die der Gründer Mark Zuckerberg von dem Investoren Peter Thiel im Juni 2004 erhält. Verschwiegen werden jedoch die 12,7 Mio. US-Dollar, die im Jahr 2005 von der Investmentfirma Accel Partners folgen. Der Manager dieser Firma, James Breyer, war Vorstandsmitglied in der „National Venture Capital Association“, dem Verband der amerikanischen Risikokapitalfirmen. Im Vorstand war auch der Manager der Firma In-Q-Tel, Gilman Louie. In-Q-Tel wurde von der CIA gegründet und beschäftigt sich mit Data-Mining, das heißt dem Sammeln von Daten.Breyer war außerdem in der Geschäftsführung der Firma BBN Technologies, die neben anderen Firmen für den Aufstieg des Internets verantwortlich war. In dieser Firma war auch Louie tätig und eine gewisse Dr. Anita Jones, die zuvor als Beraterin des Verteidigungsministers und für die DARPA, eine Forschungsbehörde des Verteidigungsministeriums, tätig war. In der DARPA arbeitete sie für das Information Awareness Office (IAO). Aufgabe dieser Abteilung war es nach dem 11. September, aus einer Datenbank alle vorhandenen Informationen über Bürger der Vereinigten Staaten zu suchen und diese auf verdächtige Muster auszuwerten.

Logo des IAO

Die Behörde gibt ihre Aufgabe so an:

„The DARPA Information Awareness Office (IAO) will imagine, develop, apply, integrate, demonstrate and transition information technologies, components and prototype, closed-loop, information systems that will counter asymmetric threats by achieving total information awareness useful for preemption; national security warning; and national security decision making.“

Die Nachrichtendienste sind im Venture- und Internetbereich stark involviert, wie die Seilschaften zeigen. Sie haben ein starkes Interesse an den Daten  der Bürger und fördern technische Entwicklungen im Kommunikationsbereich. Bewiesen ist zwar nichts – trotzdem ist es gut möglich, dass die Dienste ihre Finger im Spiel haben. Bestes Beispiel ist Google: Das gleiche Spiel wird dort von den Nachrichtendiensten zugegeben. Zuletzt wechselte Regina Dugan, die Chefin von DARPA, ganz offiziell ihren Arbeitgeber und heuerte bei Google an. Und 2010 musste sich die Suchmaschine entschuldigen, da die Steet-View Autos versehentlich WLAN-Netze abhörten und private Informationen sammelten. Warum sollte es bei Facebook anders sein?Noch zwei Videos: Zuerst ein sehr guter Bericht des WDR-Magazins Monitor über Facebook: http://orwellschewelt.blogspot.de/2012/03/facebook-eine-datenkrake-der-cia.html#moreUnd eine sehr gute Satire von der der Sendung „Onion News Network“: http://orwellschewelt.blogspot.de/2012/03/facebook-eine-datenkrake-der-cia.html#moreQuellen:Russia Today: UK teenager to stand trial for ‚grossly offensive‘ Afghan war post on Facebook Russia Today: FBI would like to follow you on Facebook and TwitterGlobal Research: Facebook – the CIA conspiracy Hintergrund: Google und US-Dienste rücken näher zusammenTaz: Zusammenarbeit zwischen Google und CIA – Zeitalter des Internetfeudalismus

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kannst du dich hier jederzeit austragen.
http://www.kmuplus.ch/news.html

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One Comment to “Israel & Iran”

  1. Das ist eine wunderbare Nachricht! Eine Nachricht, dass der Frieden trotz der Kriegshetze stattfinden wird. Es freut mich auch unheimlich, dass einmal nicht eine antisemitische Nachricht kommt. Dieser Antisemitismus in Deutschland (nur in Deutschland) macht mich jedes mal krank, wenn ich das höre. Es scheint als ob Deutschland wieder einmal einen Prügelknaben braucht für die Misere, die es selbst verursacht hat. Das hatten wir doch schon einmal, vor 70 Jahren. Oder? Nichts gelernt? Bravo Kara!

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